Vulkanische Steine erzählen ihre Geschichte - „Vulkane der Osteifel – eine heiße Geschichte“

10.00 Uhr Ankunft im Infozentrum Rauschermühle in Plaidt/Saffig 25-minütiger Film: „Vulkane der Osteifel – eine heiße Geschichte“

10.30 Uhr Besichtigung des Infozentrums. Das Infozentrum Rauschermühle bildet die zentrale Anlaufstelle im Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz und ist eine Station der Deutschen Vulkanstraße. Hier können sich die Besucher über alle Projekte informieren.

Filme, Computeranimationen, Leuchtbilder, großformatige Photographien sowie antike und mittelalterliche Originalfunde vereinen sich zu einer einzigartigen Präsentation des Eifelvulkanismus. Die 7.000-jährige Abbaugeschichte sowie das Leben der Menschen von und mit den vulkanischen Steinen wird in dem 30-minütigen Dokumentarfilm „Stein-Zeiten“ anschaulich dargestellt.

Der Film fügt sich hervorragend in die archäologische Ausstellung des Hauses ein und schafft ebenfalls Bezug zu den 20 Natur- und Landschaftsdenkmälern des Vulkanparks. Die Besichtigung des Hauses ist mit dem Audioguide möglich. Bei Wunsch nach einer Gruppenführung muss diese im Vorfeld separat angemeldet werden. Besichtigung des angrenzenden Rauscherparks Unmittelbar hinter dem Infozentrum liegt der Rauscherpark.

Hier sägt sich seit über 200.000 Jahren die Nette rauschend durch den Lavastrom der Wannen- Vulkangruppe. Der Fluss spülte im Lauf der Jahrtausende Basaltblöcke frei, über die sich die Nette in kleine Kaskaden ergießt. Sichtbare Spuren im Gestein zeugen von römischer Abbautätigkeit. 

- Mittagspause-

14.00 Uhr Besichtigung des Römerbergwerks Meurin bei Kretz Das 2.000 Jahre alte Bergwerk mit seinen Abbaukammern, Schächten und Treppen wird durch eine moderne Hallenkonstruktion geschützt. Der Untertageabbau der Römer wird durch Großleuchtbilder und interaktive Computeranimationen anschaulich erläutert. Die Besichtigung des Römerbergwerks ist mit dem Audioguide möglich. Bei Wunsch nach einer Gruppenführung muss diese im Vorfeld separat angemeldet werden.

15.00 Uhr Fahrt zum Vulkanparkprojekt Ettringer Lay nach Ettringen, liegt unmittelbar an der Deutschen Vulkanstraße mit ihren zahlreichen technischen Überresten des frühen 20. Jahrhunderts ist die Ettringer Lay ein einzigartiges Denkmal der Steinbruchgeschichte. 

Wenn man vom Grubenrand aus auf die Steinbruchparzelle mit der gewaltigen Basaltwand schaut, kann man erahnen, wie tief das alte Tal vor der Eruption gewesen sein muss und welche große Mengen heißer Lava vom Rand des Ettringer Bellerberges ausgeflossen sind. Entlang des Rundwegs zeigen lebensgroße Stahlfiguren Szenen aus dem Alltag der alten Steinbrecher.

< mehr Informationen >