31. Palagonit-Tuffring und Vulkangarten Steffeln

Der Steffelkopf-Schlackenkegel ist unterlagert von einem Maar, so wie die meisten Schlackenkegel der Westeifel.

In dem neu angelegten Vulkangarten lassen sich die Vulkanaktivitäten der Umgebung ausgezeichnet rekonstruieren. Zunächst entstand das nördlich vom Steffelnkopf gelegene Laach-Maar. Es bildete sich auf einer Nord-Süd-streichenden Störung, an der der mittlere Buntsandstein im Osten gegenüber den unterdevonischen Gesteinen im Westen abgesunken ist. Die Maartephra sind in einem Profil unterhalb des Vulkangartens vollständig erhalten und zeigen ausgezeichnete Antidünen-Strukturen. Hierauf folgte auf der gleichen Störung ohne zeitliche Unterbrechnung die initiale Maarphase des Steffelnkof-Schlackenkegels, die sich durch „channel“-Strukturen ausweist.

Danach gibt es eine zeitliche Unterbrechung in der Vulkanaktivität, während der es zur Bodenbildung kam. Die erneuerte vulkanische Tätigkeit setzte mit einer Tuffringphase im Bereich des Laach-Maares ein, gefolgt von Schlackeneruptionen des Steffelnkopf-Vulkans. Diese letzte Phase füllte den ehemaligen Maarkrater des Steffelnkopf-Vulkans mit Schlacken und Agglutinaten und bildete die ehemalige topografische Erhebung.